Pollen- und Sporenflugkalender

Heuschnupfen ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte, für andere Menschen harmlose Pollen. Der Körper von Allergikern behandelt diese wie Krankheitserreger und versucht sie mit Antikörpern zu bekämpfen. Dabei werden in den Schleimhäuten unter anderem Histamine freigesetzt, die zu Reaktionen wie Niesen, Juckreiz, roten und verquollenen Augen oder sogar zu Atemnot führen.

Heute weiß man, dass die Symptome von Allergien nichts anderes als Entzündungen im Körper sind, die durch Histamin und andere Stoffe ausgelöst werden. Diese können sich mit der Zeit verstärken oder auf andere Körperorgane verlagern: Bei etwa einem Viertel aller Heuschnupfen-Patienten entwickelt sich die Pollen-Allergie nach zehn Jahren zu Bronchialasthma. Mediziner sprechen dann von einem "Etagenwechsel"  - um hier vorzubeugen, sollte man Heuschnupfen rechtzeitig therapieren.

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